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Eine auch für die letzte Zeit merkwürdige Anhäufung von Leichen ist gestern im Wald auf der Heinrichshöhe im Harz gefunden worden. Dem Bericht der Aurorenbehörde zufolge fand ein Muggel-Pilzsammler dort die Leiche seines Freundes Rüdiger G. Die Leiche lag inmitten einer großen Anzahl an Wildschweinen und diversen Wildvögeln. Der Finder informierte die Muggelpolizei. Da die offensichtliche Todessursache ein unverzeihlicher Fluch war, wurden kurz später die Auroren hinzugezogen und übernahmen den Fall. Sie fanden zusätzlich noch die Überreste einer Bowtruckle-Familie. Die Gedächtnisse sämtlicher Muggel sollen bis zum Abend von den VergissMichs gelöscht worden sein. Der oder die Täter konnten jedoch aufgrund einer Vielzahl von Spuren nicht ermittelt werden. Die Aurorenbehörde nimmt sachdienliche Hinweise dazu entgegen.
Nach dem mysteriösen Verschwinden der Pogrebins im letzten Jahr trifft es jetzt auch die Bahkauvs: Seit zwei Monaten wurde kein einziges Exemplar mehr gesichtet, so ein Sprecher des Instituts für Wesensforschung. Sichtungen melden helfende Bürger bitte direkt an das Institut unter Eulenadresse InstiWeFo. Das Ministerium für Magie kann diese im Moment aufgrund der aktuellen Lage nicht bearbeiten. (IT veröffentlicht am 17. Oktober 2015)
Auch gestern kam es wieder zu einem Zwischenfall mit toten magischen Wesen. Dr. Felixio Armandi von der Gartengnom-Beobachtungsbehörde fand in der in der Nähe der Dreiecksgasse liegenden Gnom-Kolonie Grausiges: Alle Gnome waren verstorben. Er benachrichtigte sofort das Ministerium. Eine Verbindung zu den toten Greifen letzte Woche in der Dreiecksgasse kann nicht ausgeschlossen werden. Wie die Obduktion inzwischen ergab, war auch bei ihnen die Amygdala zerquetscht. Die Aurorenbehörde bittet die Bevölkerung jetzt um sachdienliche Hinweise. (IT veröffentlicht am 13. Oktober 2015)
Das war ein aufregender Ausflug für die zweite Klasse der PUB: Bei einem Ausflug in die Dreiecksgasse sind gleich mehrere tote Greifen vor ihre Füße gefallen. Die Aurorenbehörde ermittelt zur Stunde noch, die Kinder wurden vorsorglich in die Sanité gebracht. Ein Zeuge: „Die armen Kinder schrien fürchterlich, und überall war Blut und Gedärm! Voll cool, wie im Muggel-Horrorfilm! Wie? Ach so. Ja, sicher. Echt tragisch, und tut mir voll leid. Wollt ihr Bilder davon kaufen? Ganz frisch!“ Das weitere Gespräch wurde leider seitens der Auroren unterbrochen, die unseren Zeugen befragt hat. (IT veröffentlicht am 05. Oktober 2015)
Am vergangenen Samstag wurde im Neukloster Forst (in der Nähe des Zaubererviertels Wettloopsweg) ein toter Pan gefunden. Die Finder waren mehrere jugendliche Muggel, die mit der Leiche ihren Schabernack trieben. Sie dachten, es wäre eine verlorene Theaterrequisite. Das VergissMich-Kommando des Ministerium hat sich unverzüglich mit ihnen befasst, weiterer Schaden für das Geheimhaltungsabkommen konnte vermieden worden. Die Todesursache des Pan bereitet den Auroren jedoch Kopfzerbrechen: Die Obduktion ergab eine völlig zerstörte Amygdala. (IT veröffentlicht am 28. September 2015)
Gartenbesitzer kennen sie als großes Übel: Horklumpe. Bei ihnen handelt es sich um magische Schädlinge, welche zwar nicht gefährlich, aber doch unheimlich lästig werden können. Sie sehen aus wie fleischige Pilze mit drahtigen Borsten und vermehren sich geradezu explosionsartig. Bekämpfen konnte man sie bisher nur mit Streelergift oder mit Gartengnomen – wobei ersteres eben Gift im eigenen Garten und letztes einen Gartengnombefall bedeutete… Doch jetzt deutet sich Hilfe für Gartenbesitzer an: Der deutschlandweite Befall an Horklumpen geht drastisch zurück, so ein Sprecher des Ministeriums. Der Grund hierfür konnte noch nicht ermittelt werden – auch wenn der Sprecher besorgt klang, wir sind uns sicher, ein Großteil der Leser sieht dies anders… (IT veröffentlicht am 14. September 2015)
Da staunten die Beamten des Instituts für Wesensforschung nicht schlecht: Bei einem Betriebsausflug zu den Kollegen aus der Muggelwelt fanden sie ein gerade erst verstorbenes Exemplar der Yetis. Die Muggelforscher haben aufgrund der verschrumpelten Haut vermutet, dass es sich um ein besonders gut erhaltenes Exemplar der Urmenschen handelt… Die zügig hinzugerufenen Auroren von AE4 konnten schlimmeres verhindern, der tote Yeti wurde zur Obduktion ins Ministerium überführt. Bisher ist die Todesursache noch unklar. (IT veröffentlicht am 12. September 2015)
Immer wieder werden in letzter Zeit tote Bowtruckles gefunden. Was dieses grassierende Sterben auslöst ist noch umstritten. Forscher vermuten eine Art Parasit, der die Amygdala der holzigen Wesen angreift. Leider wird die Obduktion und weitere Forschung durch unwissende Muggel behindert: Sie halten die Leichen für Anzündhölzer. Was sind das nur für grausame Anwandlungen, mag sich jetzt so mancher Leser denken. Aber vergessen Sie nicht: Bowtruckles sind den Muggeln unbekannt. Also bitte, wenn auch Sie einen Muggel sehen, der Bowtruckle-Leichen schändet: Informieren Sie die nächste Aurorenbehörde und greifen Sie nicht selbst ein! (IT veröffentlicht am 27. August 2015)
Gestern machten Wanderer eine grausige Entdeckung: An der Nordseeküste bei Cuxhaven wurden unzählige tote Hippocampi angespült. Die hinzugerufenen Auroren gehen von über 200 verendeten Exemplaren aus. Der Grund für dieses merkwürdige und grauenhafte Ereignis ist nopch völlig unklar. Bislang gab es solche Vorfälle nur bei vergleichsweise unmagischen Geschöpfen wie Walen oder Delphinen. (IT veröffentlicht am 07. August 2015)
Einer Pressemitteilung des Instituts für Wesensforschung zufolge sind die vorige Woche tot aufgefundenen Chimären an einer Verletzung der Amygdala gestorben. Der Grund für die Verletzung soll eine Art Hitzeschock gewesen sein. Die Forscher ließen jedoch selbst mitteilen, dass sie dieses eigentlich für ausgeschlossen gehalten haben. Chimären konnten bislang problemlos mit Temperaturen oberhalb der 35°C, wie es sie letzte Woche gab, umgehen. Da es aber keine andere Erklärung gab und die Forscher Ergebnisse bis zum Eisessen am Mittag fertig haben wollten, einigten sie sich darauf, dass die Chimären möglicherweise empfindlicher geworden sein könnten. Kritische Stimmen dazu wurden mit Eisbechern ruhiggestellt. Der Blocksbergkurier dankt nebenher dem Institut für die großzügige Spende, lässt hiermit aber mitteilen dass Streusel gefehlt haben. Das habt ihr nun davon. (IT veröffentlicht am 08. Juli 2015)