SL Blog

Erlebnisse eurer Spieleitungen

Der Plot ist am Start und wir basteln was das Zeug hält. Wie immer mit SEHR viel Farbe, Sprühlack und dem einen oder anderen beinah Unfall. Ich brauche an dieser Stelle keinen Namen nennen, aber ich glaube die Techniker nutzen immer wieder das Treffen um das Haus von Jörg anschließend Grundsanieren zu dürfen. Wir anderen sind natürlich "fuchtbah" unschuldig. Damit ihr euch ein wenig vorstellen könnt was euch 2016 so erwartet, haben wir ein paar Bilder vom Treffen geschossen. Das Wochenende stand übrigens unter dem Motto "Latex und wo man es drauf verteilen kann" ;) ernsthaft...einigen von uns werden nie wieder Haare an den Armen wachsen. Das zweite geheime Motto war "Mach das weg, ich kann dich so nicht ernstnehmen"...merkwürdig...wieder war Farbe an möglichen und unmöglichen Stellen involviert. 20160618_115650 Es war ein riesen Spaß und wir dachten wir machen doch gleich wieder ein Gewinnspiel daraus! Wer uns etwas Kreatives nennen kann, um was es sich bei den Bildern handeln könnte, bekommt eine Überraschung zur JWA. Also eine mehr als ihr ohnehin schon Überraschungen bekommt… Und wer die Lösung von beiden Bildern richtig errät, der kriegt … ach, egal, da kommt ihr eh nicht drauf. ;) Bild 1: Kaninchendraht ist super...versprochen, dass hier ist nur ein Entwicklungsschritt... 20160617_192533   Bild 2: Pappbecher haben wir...tausende...naja...hundert. Aber die Frage ist...wozu kann man das gebrauchen? 20160618_163053   Lösungen können entweder an die bekannte Spielleiter-Adresse oder an mich im Forum geschickt werden. ;) Wie immer keine Gewähr und so, und die Auflösung seht ihr bei der JWA. Ich freue mich schon – nur noch 8 Wochen! Eure Cathrin - die Armhaarlose 1 und der Rest der Mannschaft 20160617_230027  

Wie geht es mit der JWA weiter, wenn wir 2016 die laufende Kampagne mit der JWA 10 abschließen? Dazu sind ein paar Gedanken gereift, die für Spieler_innen und NSC interessant sein könnten.

Eigentlich sollte die laufende Kampagne bis zur JWA 11 dauern. Allerdings wurden beim letzten Spiel, der JWA 9, bereits sehr viele Details des Meta-Plots durch die Spieler_innen enthüllt. Wenn wir an der Idee der JWA 11 als Finale krampfhaft festhalten würden, wäre die JWA 10 nur ein etwas inhaltloses Pufferspiel. Das wollen wir euch und uns ersparen. Also eigentlich haben die SC Schuld ;) Aber was heißt schon Schuld - die Tatsache, dass schon viele wichtige Rätsel auf dem Weg zum Kampagnen-Ende gelöst wurden, verdient eher Anerkennung und Lob. Tatsächlich haben wir damit einfach nicht so richtig gerechnet. Und damit wären wir bei der erst kürzlich gefassten Entscheidung der Spielleitung, als wir genau jenes realisiert haben: Wir wollen kein Pufferspiel, wir wollen die JWA 10 zu einem richtig geilen Finale machen. Das wird gleichzeitig unser 10. großes Spiel. Unser Jubiläum! Das passt doch einfach, wenn das „BÄBAMM“ wird, um mal eine gute Freundin zu zitieren. Das Kampagnen-Ende kommt jetzt einfach schneller als gedacht, aber wir werden es sehr genießen zu sehen, wie Spieler_innen maßgeblich beeinflussen, wie die Kampagne ausgeht. Eben weil es in der Hand der Spieler_innen liegt, wie die Kampagne endet, wird erst nach der JWA 10 klar sein, wie die Welt der JWA danach aussieht. So einfach anzunehmen, es kann weiter gehen wie bisher – dafür sind zu tiefschürfende Dinge im Gange in unserer fiktiven magischen Welt. Was bedeutet das Kampagnen-Finale für die gespielten Charaktere? Es liegt in der Hand jede/r Spieler/in, was sie/er aus dem Finale macht. Es ist eine Möglichkeit Dinge zum Abschluss zu bringen. Aber natürlich ist es kein Muss den Charakter völlig einzuäschern. Es ist auch völlig ok, wenn nicht alle Charaktere bei der JWA 10 sterben wie die Fliegen. Welche Charakter-Geheimnisse warten noch darauf entdeckt zu werden? Es liegt in eurer Hand. Verplappert euch, lasst Geheimdokumente fallen, rastet aus und schreit es vom Turm, vertraut euch eurem Haus an. Wenn allerdings der Wunsch an uns heran getragen wird, dass ein Charakter bei der JWA 10 geplanter maßen sterben soll, werden wir uns immer – so wie bisher auch – bemühen diesem Ereignis eine geeignete Bühne zu bereiten. Der Abschied von lang gespielten Charakteren fällt manchmal wirklich nicht leicht, wir verstehen das sehr gut. Deshalb ist es auch die Entscheidung des/r Spieler/in, ob der Charakter unsere Bühne endgültig verlassen soll oder nicht. Lieb gewonnene Charaktere der alten Kampagne können natürlich weiterhin auf Schülertreffen bespielt werden. Diese – oft von Spieler_innen – organisierten kleineren LARP-Veranstaltungen bieten viele Möglichkeiten, auch Fäden der bisherigen Kampagne zu spinnen, wenn ihr das bei der JWA 10 nicht mehr geschafft habt.

JWA-Logo_stilisiert_Avatar

Da wir auch 2017 ein großes LARP veranstalten wollen, kündigen wir schon mal an, dass die JWA 11 ein anderes Setting beinhalten wird als die bekannte Akademieform an der Zauberschule für spätberufene Hexen und Magier. Für die JWA 11 planen wir ein One-Shot-Spiel. Ein Spiel, losgelöst vom jetzigen Plot, bei dem wir neue LARP-Mechaniken ausprobieren wollen. Als totale Potter-Nerds werden wir natürlich auch wieder in der uns so lieb gewonnenen, magischen Welt von J.K. Rowling spielen. Ab 2018 startet mit der JWA 12 die neue Kampagne. Das Setting wird anders sein als unsere bekannte Akademie für Spätberufene. Es wird Potter-LARP für Erwachsene sein, zentral bespielter Ort wird auch wieder die Johann-Weyer-Akademie sein. Nur sehen wir keinen Schulbetrieb für Spätberufene Hexen und Magier vor, sondern eine neue Nutzung der Akademie. Es wird möglich sein, bekannte Charaktere aus der alten Kampagne anzumelden, unter Vorbehalt allerdings. Nicht für jeden Charakter wird das neue Setting Sinn machen. Das vorausgesetzte Potter-Wissen wird auf SC-Seite höher sein als beim bisherigen Konzept. Wie und ob euer bestehender JWA-Charakter in die neue Kampagne integriert werden kann, können wir gerne nach der JWA 10 besprechen. Es steckt sehr viel in unserer JWA-Welt. Ideen, Kreativität, unglaublich viel Zeit und auch Geld natürlich. Als Spielleitung bekommen unseren ehrenamtlichen Einsatz tausendfach wieder zurück, wenn wir nach einem Spiel lachende Gesichter sehen und tolles Feedback bekommen. Wir bitten alle, die gerne mit uns die JWA bespielen, diesen Kampagnenwechsel mitzutragen und uns Vertrauen zu schenken, dass wir weiterhin tolle Potter-LARPs kreieren wollen, nur eben auch mal etwas anders als bisher. Es ist und bleibt ein ehrenamtliches Hobby. Das beste Hobby der Welt natürlich! Cathrin & Marleen
Rotenburg an der Fulda, der Kreisjugendhof im beschaulichen Fulda Tal, nur etwa eine halbe Stunde Autofahrt vom neuen Fundus-Standortes entfernt. Perfekt für die nächsten Spiele der Johann-Weyer-Akademie. Plötzlich hatten wir Platz. So richtig Platz. Die NSCs bekamen ein eigenes Häuschen, in dem unsere Techniker (ja ich rede hier schon in der Mehrzahl!) unter dem Dach einen Raum für Albträume und Visionen einrichten konnten. Mit Stroboskoplicht, Kunstnebel und 2 Eingängen für die kleinen fiesen Überraschungen. Wir haben Unterstützung von Jürgen bekommen, der mit Jörg die Technik übernommen hat. Was ist besser als 1 Techniker? Genau: 2 Techniker! Das hat unter anderem dazu geführt, dass wir ab diesem Zeitpunkt auf jeder Einkaufsliste einer JWA-Veranstaltung „1 Dose Ananas“ stehen hatten. Was die Technik damit macht? Bumm natürlich. Der Kreisjugendhof empfing uns mit offenen Armen. Beim Aufbau wurde die SL nicht nur von NSCs mit Fragen gelöchert, sondern auch von der Küchenhexe (wie sie sich selbst nannte). Sie hat einen Berg an Lebensmittelfarbe entdeckt und wollte diesen gerne kurz in die Küche entführen. Am letzten Abend sollten wir erfahren wozu sie die Farbe haben wollte. Sie zauberte uns ein wirklich magisches Abendessen mit Trollfingern, Vampirgebissen und Fledermausdessert. Wir konnten uns beim Essen das Schmunzeln nicht verkneifen als eine Spielerin recht laut ausrief „Boah da sind Fingernägel in meinen Trollgedärmen“. Aber auch wir konnten begeistern und mitreißen. Die Herbergsleiterin staunte nicht schlecht, als wir das Kaminzimmer in eine Bibliothek verwandelten. Bis heute ist uns nicht klar, warum der Raum diesen Namen trägt, denn ein Kamin war nicht zu sehen. Da dachten wir uns, da muss Abhilfe geschaffen werden und nach kurzer Rücksprache blieb unser selbst gebauter Kamin dort 2 Jahre lang stehen. Drei JWAs und eine Pokalverleihung haben wir dort veranstaltet und uns immer super wohl gefühlt.   10.-12.09.2010 JWA IV – Jenseits Altbekannter Wege 27.-28.11.2010 Pokalverleihung und der Sieger hieß „Ravenclaw“ 09.-11.09.2011 JWA V – Werke Älterer Jahre 07.-09.09.2012 JWA VI – Jetzt Wird Abgerechnet Eine neue Location bringt auch neuen Wind in die Sache. Viele tolle Entwicklungen haben sich ergeben:
  • Größere Hausgemeinschaften durch mehr Schlafplätze.
  • Unsere Zeitung der „Blocksbergkurier“ wird nicht mehr nur von der SL geschrieben, viele Spieler haben sich an den Ausgaben beteiligt.
  • Die NSC-Truppe ist enorm angewachsen und strotzte vor Energie
  • JEDES Larp braucht einen eigenen Maskenbildner!
  • Die Zahl an Häuserinternen Aktionen stieg von Veranstaltung zu Veranstaltung.
  • Dank Nico haben wir so viele Bilder von den einzelnen Szenen das es einem die Sprache verschlägt.
  • Abbaupläne sind ein must have
  • Ein Fundus im Keller schützt vor neugierigen Spielerohren ;-)
  • Nicht nur dass wir viele neue Spieler begrüßen durften, auch sehr viele die seit JWA1 dabei sind, haben immer wieder den Weg zu uns gefunden.
Die JWA7 (welch eine magische Zahl) wollten wir einmalig auf einer Burg bespielen. Wir fanden recht schnell die wunderschöne Jugendburg Hessenstein. Ein Spiel auf dieser wirklich großen Burg direkt an der Eder, wollten wir unbedingt machen. Aber es kam anders als wir anfangs dachten… *to be continued* Magische Grüße, Cathrin
Schon oft habe ich gehört, dass wir im Gegensatz zu anderen LARPs den Spieler*innen mit unserer Anmeldung viel abverlangen. Wir fragen nicht nur die notwendigen Dinge wie Kontaktdaten, spielrelevante Einschränkungen und wichtige Infos zur Verpflegung ab. Wir haben auch einen relativ umfangreichen Fragebogen für den Charakterhintergrund. Das machen wird natürlich nicht ohne Gründe, auf die ich hier gern ein bisschen eingehen möchte. Für mich selbst ist die Entwicklung einer Rolle immer verbunden mit essentiellen Fragen zu deren Motivation, Vergangenheit, Familie, Zielen, Ängste, Geheimnisse und was sie dazu bringt, genau dort zu sein, wo auch immer das LARP spielt. Wenn ich mir über solche Dinge einmal Gedanken gemacht habe – und das muss gar nicht ausschweifend über Romanlänge sein – bekomme ich langsam ein Gefühl dafür, wie meine Rolle tickt, wie ich sie spiele, wie sie vermutlich auf Reize reagieren wird. Insgesamt erleichtert es den Einstieg ins Spiel. Für die Spielleitung sind Hintergrundinformationen zu den Rollen der Spieler*innen natürlich sehr sehr nützlich. Sie werden genutzt um Spieler*innen miteinander zu verknüpfen bzw. besondere Spielmomente zu ermöglichen, die genau zur Rolle passen. Dabei hilft es sehr, wenn die Hintergrundinformationen zur Rolle zwar vielseitig sind, aber im Ergebnis noch offen. Ein Rollenbeispiel:
Betty Schmidt, macht ein Praktikum zur Heilerin im St. Mungos Hospital. Sie kann die Ausbildung aber nicht beginnen, wenn sie nicht ihren Schulabschluss nachholt. Deswegen geht sie zur Johann-Weyer-Akademie.  Ihr Vater verschwand als sie 11 Jahre alt wurde. Er war Zaubertrankhersteller. Bettys Bruder hat aber vor einem Jahr herausgefunden, dass Vati nach Tahiti ausgewandert ist, nachdem er einen Zaubertrankunfall hatte und dabei das Gedächtnis verlor. Im St. Mungos konnte das Gedächtnis des Vaters wieder hergestellt werden. Seitdem mag Betty keine Zaubertränke mehr.
Was macht man mit so einem Hintergrund? Es gibt zwar Hintergründe, Motivationen für den Charakter, Familiendrama, aber alles wurde schon gelöst. Viel mehr Spielmöglichkeiten würde doch diese Variante bieten:
Betty Schmidt, macht ein Praktikum zur Heilerin im St. Mungos Hospital. Sie kann die Ausbildung aber nicht beginnen, wenn sie nicht ihren Schulabschluss nachholt. Deswegen geht sie zur Johann-Weyer-Akademie. Ihr Vater verschwand als sie 11 Jahre alt wurde. Er war Zaubertrankhersteller. Zusammen mit ihrem Bruder hat sie jahrelang nach ihm gesucht, aber nie eine Spur gefunden. Ihr Bruder hat sich daraufhin in schlechte Gesellschaft begeben und kommt ständig in Schwierigkeiten.
Der Vater könnte während des Spiels auftauchen, ohne Gedächtnis, und seine Tochter muss ihn erst davon überzeugen, dass sie seine Tochter ist. Zusammen mit anderen Spieler*innen kann sie versuchen sein Gedächtnis wieder herzustellen bzw. erst mal versuchen herauszufinden was damals wirklich passiert ist. Hing es vielleicht wirklich mit ihrem Geburtstag zusammen? Ist sie Schuld? Und der Bruder? Tja der hat leider Spielschulden gemacht, die jetzt eine sehr unangenehme Dame bei Betty eintreiben möchte. Wer kann ihr helfen, sich gegen diese Forderung zu wehren? Läuft es auf ein magisches Duell hinaus? ~ Ganz neu in der Anmeldung seit der JWA 9:
Tabu – was darf Dir weder in Rolle noch in real passieren bei der Veranstaltung?
Es ist ja so, dass viele Spieler*innen der JWA ganz gut und auch teilweise schon recht lange mit der Spielleitung bekannt sind. Aber wir haben insgesamt 48 Spieler*innen pro JWA und jedes Mal kommen neue Gesichter hinzu. Da kann man einfach nicht immer alles auf dem Schirm haben. Wenn also jemand partout weiß, dass zum Beispiel der gespielte Tod eines nahen Verwandten kein Gewinn für sein/ihr LARP-Wochenende verspricht, dann sollte so etwas unter „Tabus“ eingetragen werden. Manche Menschen mögen es auch nicht, wenn man ihnen die Augen verbindet – kann aber im Spiel passieren. Oder allein in absoluter Dunkelheit ausgesetzt zu werden – für manche eine angenehme Gänsehauterfahrung, für andere der absolute OT-Horror.
Dramalevel
Zur Auswahl stehen 5 Aussagen, es kann nur eine Möglichkeit ausgewählt werden:
  1. Ich mache Hausaufgaben und schlage mir den Bauch bei der Kuchenomi voll.
  2. Meine peinlichen Muggeleltern kommen vorbei.
  3. Jemand erpresst mich, Bücher aus der Verbotenen Abteilung zu stehlen.
  4. Ich finde meine lange verschollene Tante in den Klauen eines Kobolds und kann sie befreien.
  5. Ich bekomme einen schrecklichen Albtraum, der mich zu Unverzeihlichen Flüchen im Wachzustand treibt.
Mit diesem Dramalevel wollten wir als Spielleitung ein Meinungsbild einsammeln, wie viel sich unsere Spieler*innen selbst zutrauen. Wer ein hohes Dramalevel ausgewählt hat, z.B. Stufe 5, wünscht sich deutlich dramatischere Spielentwicklungen als jemand, der Stufe 1 ausgewählt hat. Das wird beachtet in der Vorbereitung für persönliche Plots, natürlich auch in Zusammenhang mit den angegebenen Tabus. Auch während des Spiels dient das Dramalevel als Einschätzung für spontane NSC-Einfälle. Was das Dramalevel nicht ist: Die Angabe zum Dramalevel ist nicht wie die Bestellung einer Pizza mit dem Lieblingsbelag. Wer ein niedriges Level gewählt hat, kann genauso in dramatisches Spiel verwickelt werden, wie jemand mit der Angabe "Stufe 5". Denn unser Spiel fußt vor allem auf dem Prinzip "Aktion <<>> Reaktion". Wer sich also benimmt wie der Ober-Todesser, muss mit entsprechenden Konsequenzen für den Charakter rechnen. Ein hohes Dramalevel bedeutet nicht, dass mehr Plot für diesen Charakter vorbereitet wird als für Charaktere mit niedrigem Dramalevel. Ein niedriges Dramalevel bedeutet nicht, dass man vor dem Plot davon laufen kann. Jede/r Spieler*in der JWA ist relevant für die Ereignisse rund um die JWA. Das Dramalevel ist nicht in Stein gemeißelt: So wie alle Teilnehmer*innen mit allem rund um die JWA (Charakteren, Problemen im Spiel, Fragen, Anregungen, …) zur Spielleitung kommen können, gilt das natürlich auch für das Dramalevel. Wenn jemand vor oder während des Spiels das Gefühl habt, dass er/sie das Dramalevel lieber hoch oder runtersetzen möchte, gebt einfach Bescheid. ~ So long and thanks for all the fish. ~ Marleen ~ tl:dr: Wir fragen viel ab in den Anmeldungen. Das machen wir um den Spieler*innen ein möglichst geiles LARP mit persönlichen Highlights zu ermöglichen.
Unter „Hintergrund“ im Wizard Web findet ihr eine Menge Intime-Geschichte rund um die Welt der Johann-Weyer-Akademie. Im Folgenden möchte ich euch aber mal die OT-Geschichte unserer LARP-Reihe vorstellen. Denn wir machen das tatsächlich schon seit 7 Jahren. Alles begann 2006, als ich Cathrin und Britta bei einem Potter-LARP im schönen Wien kennen lernte. Wir drei waren von den Veranstaltungen der Wiener Schule für Zauberei und Hexenkunst so angefixt, dass wir uns zusammengesetzt haben und überlegten: Warum gibt es das nicht auch zu Hause - Potter-LARP für Erwachsene? Da steckt doch schließlich so viel Potential für unglaublich viele Geschichten drin. Wir holten noch Cathrins Arbeitskollegen Jörg ins Boot und geboren war die erste Spielleitung der Johann-Weyer-Akademie. Sowohl für Jörg, Britta als auch mich war LARP (bis auf Erfahrungen an der Wiener Zauberschule) so ziemliches Neuland. Doch voller Eifer stürzten wir uns in die Vorbereitungen und haben sogar gleich 2 JWAs mit ca. 40 Teilnehmern in unserem 1. Jahr durchgezogen. Dafür brauchte es viel Gehirnschmalz, zahlreiche unterhaltsame Vorbereitungswochenenden, Schokolade, Chips und Kreativität. Und einen Fundus galt es auch aufzubauen. Man muss dazu sagen, dass wir das Ganze wohl nicht so einfach ohne die Unterstützung der Spielleitung der WSZH hinbekommen hätten. Sie haben uns Mut gemacht, viele praktische Tipps gegeben und beim ersten Spiel als NSCs unterstützt. Als Veranstaltungsort für unsere ersten 3 JWAs fanden wir das Schullandheim Dötlingen in der Nähe von Wildeshausen (bei Bremen). Recht klein und leider nicht so potterig wie eine Burg, aber wir waren ja noch am Anfang. Die Herbergsleitung war zwar etwas grummelig, aber sehr nett und zuvorkommend, auch wenn wir sein Haus komplett umgestaltet, die Betten verschoben, Feuerwerk entzündet und eben „seltsame“ LARP-Dinge gemacht haben. Zum Schluss haben wir unsere Schulregeln der JWA dort im Foyer hängen gelassen auf seinen Wunsch hin. Wir waren dort wirklich gern zu Gast. 25.-27.01.2008 JWA 1 – Jetzt Wird’s Anders 03.-05.10.2008 JWA 2 – Anders War Jestern 09.-11.10.2009 JWA 3 – Alles Wird Jut Wir konnten viele Erfahrungen in diesen ersten Spielen sammeln, die immer noch wertvoll für uns sind. Manchmal muss man eben selbst Fehler machen um daran zu wachsen. Und manchmal denkt man dass es Fehler waren, dabei war alles halb so wild:
  • Spielleiter müssen schlafen, sonst wird das nix - auch wenn die Spieler eine Aufgabe lösen, die die ganze Freitagnacht dauert und dabei unglaublich unterhaltsame Dinge geschehen.
  • Schlaf, Trinken und Essen sind wichtig.
  • Abbau mit Kopfschmerzen ist doof.
  • Pferdeanhänger sind nur bedingt für den Transport des Fundus geeignet.
  • Einen Techniker an Bord zu haben ist Gold wert. Besser wären 2!
  • Wer macht eigentlich Fotos?
  • Ein Manticor wird im Dunkeln schon mal mit einem Wurm verwechselt. Szenen gut ausleuchten hilft.
  • Wasser ist des Fundus Feind und eine Nagetiere-sichere Unterbringung ist ein must-have.
  • Ein Plotende muss nicht wie geplant stattfinden und trotzdem macht es Spaß.
  • Keine Etiketten mit Chemie von Trankflaschen lösen wenn es nicht genug Belüftung gibt – die dabei entstehenden Plotideen eignen sich nur... bedingt.
  • Es gibt unterschiedliche Auffassung wie man LARP spielt. Das ist ok. Wir haben unsere eigene.
  • Zwei JWAs in einem Jahr sind uns zu stressig.
Ein paar skurrile Erfahrungen gehörten auch dazu, denn LARP zieht verschiedenste Menschen an, deren Meinung was gesunden Menschenverstand angeht, doch von der unseren stark abweicht. So stark, dass wir mit so etwas gar nicht gerechnet haben, bis es eben passierte. Hier ein paar Beispiele:
  • Echte Waffen gehören nicht ins Spiel, auch nicht wenn sie „mega cool“ aussehen.
  • Sich eigenes Blut abzuzapfen und in Phiolen zu füllen macht es nicht zu „Kunst“-Blut und ist nicht LARP-tauglich!
  • Ein „nein“ bedeutet genau das und nicht etwa „vielleicht“.
Bei unserem dritten Spiel kamen wir schließlich an die Grenzen des Schullandheims. Sowohl was das bespielbare Geländer drum herum angeht, als auch die Zahl der Spieler bzw. NSCs, die dort untergebracht werden können. Es stand fest: Wir wollen größer werden. Außerdem erhielten wir das sehr großzügige Angebot unseren Fundus bei Brittas Eltern einlagern zu können: Endlich frostsicher, trocken unseren Kram lagern! Für einen neuen Spielort suchten wir also eine Location irgendwo in der Nähe des Fuldatals. *to be continued* Magische Grüße, Marleen
Berufsbedingt schlage ich mich oft mit Zahlen und Statistiken rum. Das macht stellenweise auch vor meinem Lieblingshobby - der JWA - nicht halt. Für die JWA 8 (2014) habe ich das Durchschnittsalter der Teilnehmer ausgerechnet: Es liegt bei 33 Jahren. Dafür, dass es in der Originalvorlage um Kinder/Jugendliche geht, ist das doch ein gutes Ergebnis. Tatsächlich bin ich unglaublich froh über die Entscheidung, die wir zu Beginn der JWA-Reihe getroffen haben: Wir möchten magische ERWACHSENEN-Bildung - ein Live-Rollenspiel Ü18, bei dem wir keine Schülercharaktere haben wollen, die "11" Jahre alt sind. Infantiles Verhalten kann ja sehr befreiend sein, aber dauerhaft, von 48 Spielern gleichzeitig... nein danke. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dabei eine Spielintensität erreicht wird, wie ich sie bei jeder bisherigen JWA erleben durfte. Interessanterweise sind unsere Spieler mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren etwas jünger als die NSCs und Orga mit 37 Jahren. Warum das wohl liegt? These Nr. 1: NSC bei der JWA zu sein, ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die sich nicht eignet mal eben "in das Hobby reinzuschnuppern", wie es von (gefühlt meist jüngeren) LARP-Anfängern bei diversen 0815FantelalterLARPs praktiziert wird. These Nr. 2: Ein paar wenige "Ur"gesteine sorgen für eine Verzerrung der Ergebnisse. These Nr. Drölf: Auf Zahlen kommt es auch gar nicht an. Hauptsache wir werden nicht zum Kindergarten oder zum Altenheim. Obwohl...  in dem Altenheim in dem ich mal lande wird gelarpt. Das ist mal sicher :) Liebe Grüße, eure Zahlenfee Marleen  
Letztes Wochenende fand unser alljährliches Bastelwochenende statt. Und damit ihr euch ein wenig Vorstellungen machen könnt was euch bei der JWA erwartet, habe ich ganz spionagemäßig zwei Bilder geschossen... Das Wochenende stand übrigens merkwürdigerweise sowieso unter dem Motto Spione. So richtig mit versteckten Kameras... Und Pinguinen. Watschel, watschel. Aber genug der Insider - starten wir doch mal ein Gewinnspiel! Wer mir etwas Kreatives nennen kann, um was es sich bei den Bildern handeln könnte, bekommt eine Überraschung zur JWA. Also eine mehr als ihr ohnehin schon Überraschungen bekommt... Und wer die Lösung von beiden Bildern richtig hat, der kriegt ... ach, egal, da kommt ihr eh nicht drauf. ;) Foto 1Bild 1: Ja, das Zeichen kennen wir.. Aber das reicht einer SL natürlich nicht als Erklärung. Also: Was seht ihr hier?           Foto 3Das nächste Bild zeigt die olympischen Ringe... nicht. Es zeigt aber wundervoll das wir bereit sind beim Basteln genauso kreativ zu sein wie bei unseren Plots... ;) Aber: Was soll das nur werden?         Lösungen können entweder an die bekannte Spielleiter-Adresse oder an mich im Forum geschickt werden. ;) Wie immer keine Gewähr und so, und die Auflösung seht ihr bei der JWA. Ich freue mich schon - nur noch 76 Tage! Eure Any - the one and only penguin