Bericht einer Spielerin: Die JWA4 war wirklich eine sehr schöne Con und man hat gemerkt, dass sich besonders SL, Technik und NSCs bei den Vorbereitungen mal wieder übertroffen haben. Das Ambiente war dieses Mal noch viel besser als zuvor, gerade die vielen neuen Bilder an den Wänden hatten es mir angetan. Für das nächste Mal habe ich mir auch fest vorgenommen ENDLICH in die Verbotene Abteilung zu kommen, nachdem Ritter Rüpel meine Hauskollegin und mich leider davon abgehalten hat. Der Plot (oder sollte ich vielmehr die Plots sagen?) brachte viel Spaß und viele Herausforderungen und ich fühlte mich keine Sekunde unterbeschäftigt, obwohl ich nicht alles mitbekommen habe. Dank der Suche nach Horst, Falltüren und Türklinken brauchte ich auch gar nicht am Frühsport teilnehmen, weil ich auch so genug in der Gegend herumrennen durfte. Das Labyrinth samt toller Acromantula gehören natürlich zu den Highlights, auch wenn ich immer noch gerne die Antworten auf die von uns falsch beantworteten Fragen wüsste. Die großen Drachen aus weiter Ferne und das niedliche Drachenjunges dürfen natürlich auch nicht bei der positiven Dingen vergessen werden. Einfach der Hammer! Der Unterricht war wie immer solide vorbereitet und dennoch meist nicht langweilig, was nicht nur an den witzigen Antworten der SchülerInnen lag. Nächstes Mal werde ich das Zaubertrankrezept vielleicht aber genauer durchlesen und auch auf die Wirkung des Trankes achten statt den ganzen Kram zusammen zu mischen... Ich finde es sowieso toll, das die Einteilung in Gruppen nach Jahrgängen beibehalten wurde. Quidditch war vielleicht ein wenig zu kurz, dafür fiel mein Muskelkater deutlich angenehmer aus als nach der Meisterschaft im Juni. Viel Spaß hatte ich natürlich auch mit meinen MitschülerInnen, sei es nun beim gemeinsamen leckeren Essen mit meinen lieben Huffles oder im Unterricht und bei der Plotjagd oder bei den vielen lustigen Diskussionen um Hauselfenrechte. Die JWA5 darf gerne bald kommen. Da würde ich mir nämlich ein Wiedersehen mit Acromantula und Drachen wünschen, ein Comeback unserer 'Freunde' von der TZD, eine verbesserte Informationspolitik innerhalb der Schülerschaft und vielleicht ein wenig mehr Zeit Janz Wichtige Artikel zu schreiben. Falls es noch nicht ganz deutlich geworden ist: Vielen Dank an alle für die tollen 3 Tage :thumbsup: Außerdem :hufflewappen: for Hauspokal!   Bericht der Muggelmedien:
Rollenspieler lassen Romanwelt Wirklichkeit werden Rotenburg. Seltsame Vorgänge am Kreisjugendhof: Türen verschwinden und einzelne Türklinken tauchen aus dem nichts auf, im Wald breitet sich ein riesiges Spinnennetz aus, dazu bevölkern Menschen in schwarzen Roben und altertümlichen Gewändern den Ort. Was sich wie das Treiben einer finsteren Sekte anhört, ist in Wahrheit ein harmloses Freizeitvergnügen: Beim Live-Rollenspiel schlüpfen die Spieler in selbsterdachte Rollen und spielen eine Art Improvisationstheater. Und da es sich in diesem Falle um Fans der Harry-Potter-Romane handelte, verwandelte sich der Kreisjugendhof dazu in die Johann-Weyer-Akademie, eine fiktive Zauberschule – allerdings eine Einrichtung des zweiten (Zauber-) Bildungsweges, da die Teilnehmer volljährig sein müssen. Rund 60 Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, quer durch alle Altersklassen und Berufsgruppen, nahmen am Zauberunterricht teil, spielten das Zauberer-Spiel Quidditch (mit „fliegenden“ Besen) und mussten außerdem das Geheimnis um die verschwundenen Türen ergründen, welches sich die Spielleitung für die Teilnehmer ausgedacht hat. Kommerzielle Interessen gibt es dabei nicht, den Veranstaltern geht es nur um das Freizeitvergnügen mit Gleichgesinnten. Auf Rotenburg als Veranstaltungsort ist man eher zufällig gekommen – eine der Teilnehmerinnen wohnt in Bebra. Doch man sei über diese Ortswahl sehr glücklich, berichtet Sabine Simmet vom Dachverband Holo-Con: „Alles passt perfekt. Wir haben viele  ‘Klassenräume’, dazu die große Kuppelhalle…“ Ebenso kommt den Rollenspielern entgegen, dass sie den Jugendhof für sich haben. Denn Außenstehende durchbrechen die Fiktion, die mit den Kostümen und der aufwändigen Dekoration erzeugt wird – und zeigen manchmal wenig Verständnis für das Treiben der Spieler. Die legen aber Wert darauf, dass es sich bei ihrem Hobby keinesfalls um weltfremde Spinnerei handelt. Neben Kreativität und handwerklichem Geschick (die Kostüme und Requisiten werden größtensteils selbst gefertigt) fördert das Spiel auch die „soft skills“: Mit anderen, auch schwierigen Menschen umgehen und gemeinsam Aufgaben und Krisensituationen bewältigen. Sogar interkulturelle Kompetenz wird trainiert: „Die Österreicher sagen nämlich ‘Türschnalle’ statt ‘Türklinke’“, erklärt Simmet lachend. „Das hat anfangs für einige Kommunikationsprobleme gesorgt.“    (jpl) Quelle: http://kreisanzeiger-online.de/