Die Johann-Weyer-Akademie für spät berufene Zauberkünste

Die Johann-Weyer-Akademie für spät berufene Zauberkünste ist ein Institut für Erwachsenenbildung. Sie ist eine Tochterschule von Hogwarts. Demnach werden die Schüler nach den Vorgaben der englischen Schule in vier Häusern unterrichtet. Die Rahmenlehrpläne sind ebenfalls durch Hogwarts vorgegeben, die Umsetzung und Aufsicht obliegt jedoch den vier Hauslehrern, die an der JWA durch je einen Vertrauenslehrer unterstützt werden. Aufgrund stark gestiegener Nachfrage nach einer Schule für Erwachsenenbildung, wurde die seit 1832 existierende JWA im Jahr 1995 nach einem Großbrand renoviert und nimmt seitdem nur noch Schüler und Schülerinnen auf, die durch diverse Umstände keine Ausbildung in Kindesjahren genießen konnten, ihre Kenntnisse vertiefen wollen, oder deren Magie sich erst im Erwachsenenalter gezeigt hat. In mehreren Klassenräumen werden die erwachsenen Schüler unterrichtet. Jedem Haus stehen ein Gemeinschaftsraum und mehrere Schlafsäle zur Verfügung um die Unterbringung der Schüler zu gewährleisten. Die Gemeinschaftsräume der Häuser sind nicht immer verfügbar, je nachdem wie wandelbar die Villa gerade ist. Man sagt für Schüler, die sich mit dem Haus besonders gut stellen, gibt es eher einen Gemeinschaftsraum. Der Unterrichtsplan ändert sich teilweise von Semester zu Semester, hier ein paar Beispielfächer: Zaubertränke, Geisterkunde, Muggelkunde, Zauberkunst, Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Wahrsagen, Pflege magischer Geschöpfe, Arithmantik, Muggelkunde, Geschichte der Zauberei. Dieses Angebot wird durch vielseitige Freigegenstände ergänzt: Quidditch, Duellierklub, Berufsberatung, Schulchor, etc. Es gibt – wie an den meisten Lehrinstituten – Regeln für das Zusammenleben wie Ruhezeiten, Hausordnung, Stundenplan und Prüfungen. Wobei die Prüfungen für die Versetzung in die nächsthöhere Klassenstufe über das ganze Jahr verteilt stattfinden können, je nach dem individuellen Förderplan der Schüler.

Wie werde ich aufgenommen

Im Unterschied zu Hogwarts haben wir keinen sprechenden Hut. An der Johann-Weyer-Akademie für spät berufene Zauberkünste nehmen Schüler am Anfang ihrer Schulkarriere an einem Ritual teil. Bei diesem treten die Schüler nacheinander an einen verzauberten Kelch heran und werfen etwas von sich selbst, z.B. ein Haar oder ein Fingernagel, dort hinein. Der Kelch ist so verzaubert, dass er in der magischen Signatur – die ähnlich wie die DNS in jeder Zelle im Körper eines Menschen zu finden ist – nach auffällig starken Ausprägungen von Eigenschaften sucht, und sie mit den typischen Eigenschaften der Häuser abgleicht. Dieser magische Kelch der JWA ist ein hochpotentes magisches Artefakt, das schon seit langer Zeit existiert und die Schule begleitet.
Die Johann-Weyer-Akademie besitzt auch eine eigene Schulhymne.

Der Namensgeber: Johann Weyer (1515-1588)

Geboren wurde Johann Weyer zwischen Februar 1515 und Februar 1516 in Grave. Als Sohn eines Kaufmanns besuchte er die lateinische Schule in Herzogenbusch und Löwen. Im Alter von 14 Jahren wurde er Schüler von Heinrich Cornelius Aggrippa von Nettersheim in Antwerpen, von dem er sehr viel lernte.1550 wurde er der Leibarzt von Herzog Wilhelm der Reiche von Jülich Kleve-Berg, wo er bis 1578 blieb. In der Zeit am Hofe des Herzogs verfasste Weyer mehrere medizinische Schriften gegen die Hexenverfolgung im Land. In seinem bekanntesten Buch "De praestigiis daemonum" (von den Blendwerken der Dämonen) argumentierte J. Weyer, dass es gar keine Hexen gäbe und die als Hexen beschuldigten Menschen würden unter Krankheiten leiden, die es zu behandeln galt, statt sie auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Damit hat er wahrscheinlich viele Unschuldige vor dem Feuertod gerettet und der magischen Gemeinschaft einen enormen Dienst erwiesen, indem er ihre Existenz negierte.Auch wenn das Buch von Hexentheoretikern stark bekämpft und schließlich auch auf den Index der verbotenen
Bücher gesetzt wurde, entwickelte es sich dennoch zum Grundlagenwerk für alle Gegner der Hexenprozesse. Weyer konnte mit seinem Buch durchaus Einfluss auf die Verfolgungsintensität nehmen, wenn es auch noch Jahrzehnte dauerte, bis die Hexenverfolgung eingestellt wurde. 1588 starb Johann Weyer auf einer Besucherreise in Tecklenburg, wo er in der Schlosskirche beigesetzt wurde.

Das Schulgebäude

Die JWA ist in einem besonders magischen Gebäude untergebracht. Es hat ein Eigenleben und ist in der Lage selbstständig (und meistens nach Absprache mit der Schulleitung) von Ort zu Ort zu apparieren um größeren Ansammlungen von Muggeln oder anderen Gefahren für die Schülerschaft aus dem Weg zu gehen.
Ebenso verändert sich ständig das Erscheinungsbild und der innere Aufbau des Gebäudes. Einige Jahre bevorzugte das Gemäuer ein eher modernes Aussehen, wogegen es seit einigen Jahren wieder so aussieht wie eine Burg aus dem Mittelalter. Türen oder Treppenstufen verschwinden, Kellerräume erscheinen im Dachgeschoss, Gemeinschaftsräume tauschen die Flure - das alles ist für JWA-Bewohner ganz alltäglich. Viele Jahre dachten die Schulleitung und das Ministerium, dass Maria dafür verantwortlich war. Maria ist der Geist der Architektin des Schulgebäudes. 2013 wurde jedoch herausgefunden, dass für die Magie des Gebäudes ein Schwellenopfer verantwortlich ist, dass im Mittelalter auf der Eingangsschwelle der Burg ermordet und dessen Überreste unter der Schwelle verscharrt wurden. Maria hat nur einen besonders guten Draht zu diesem verschüchterten Wesen gehabt.
Das alte Schwellenopfer wurde 2013 befreit. An seine Stelle ist der Geist einer ehemaligen JWA-Schülerin getreten: Bente Feuergrund opferte sich selbstlos für das Wohl der Schule und wacht seither über die Bewohner. Sie muss allerdings noch lernen ihre neuen Mächt kontrolliert einzusetzen.

Das Wappen

Das Wappen der JWA zeigt eine Fledermaus vor einem Vollmond. Es ist in schwarz/grau gehalten mit einem goldenen Rand.
Wappen-JWA - klein

Die Schuluniform

Die Schuluniform für Schüler und Schülerinnen der JWA orientiert sich am Beispiel von Hogwarts. Schwarz mit Akzenten in den jeweiligen Hausfarben dominieren farblich das Bild in der großen Halle.
In schwarz:
  • Umhang/Robe/etc.,
  • Hose oder Rock,
  • Schuhe (keine Turnschuhe!)
In Hausfarbe/schwarz:
  • Oberteil, gut geeignet sind Pullover bzw. Pullunder mit V-Ausschnitt
  • Weißes Hemd
  • Quidditch-Dress
  • Jacke oder Mantel
Optional und möglichst in schwarz oder Hausfarben:
  • Schal,
  • Handschuhe,
  • Halstücher,
  • Krawatten
  • weitere Accessoires (darunter fallen auch Hüte).

Die letzten Schuljahre

2007/08 Der Sicherheitszauber der Schule wurde manipuliert und ein Mantikor trieb sein Unwesen auf dem Schulgelände. Dank der Schülerschaft konnte das Wesen eingefangen und zurück in das Reservat verbracht werden. Durch das Wesen kam niemand zu Schaden. Miss Victoria Gunst wird nach einem Angriff auf einen anderen Lehrkörper in die Sanité Berlin zur Rehabilitation gebracht. Sie gesteht unter dem Imperiusfluch den Sicherheitszauber zerstört zu haben. Um den Verursacher all dessen zu finden wurden Ermittlungen eingeleitet und zahlreiche Zeugenaussagen aufgenommen. 2008/09 Durch einen tragischen Unfalls wird die Lehrtätigkeit und das Leben von Günter Pinks an der Johann-Weyer-Akademie beendet. Er kam zu dicht an den toten Baum, der ihm dabei sämtliche Lebensenergie entzog. Ein Exempel für die SchülerInnen, auf die Sicherheitsbestimmungen zu hören. Prof. Madragora legte ihr Amt als langjährige Direktorin nieder und ging in den wohlverdienten Ruhestand. 2009/10 Nach einer perfiden Verleumdungskampagne schaffte es Joseph Hilbrecht als neuer Direktor alle bestehenden Hauslehrer durch eigene Leute zu ersetzen. Sie nannten sich „die Guten", vertraten dabei aber durchweg zweifelhafte Ansichten, die bald als „Neugrindelwaniertum" bekannt wurden. Hilbrecht sorgte dafür, dass mehrfach Schüler in Gefahr gerieten und schlussendlich Maria einschreiten musste, indem sie unter den Füßen von „Prof." Bane den Boden entfernte und wieder ihre unzweifelhafte Loyalität dem Wohl der Schüler gegenüber klar stellte. Banes Leiche wurde kurze Zeit später geborgen. Es gab berechtigte Hinweise, dass Hilbrecht an der unverzeihlichen Beeinflussung von Miss Gunst im Jahr 2007/08 Schuld war. Leider gelang Hilbrecht die Flucht bevor er dingfest gemacht werden konnte. Die von Hilbrecht gefangen gehaltenen Personen (Prof. Rosenzweig, Prof. Gutkind, sowie der Verlobte von Prof. Schindhold) konnten aus der Waldhütte befreit werden. Ein bleibender Schaden konnte zum Glück ausgeschlossen werden. Prof. Smoljan (Hauslehrer für Gryffindor) blieb seit diesem Tag verschwunden und wird weiter vom Ministerium gesucht. Der Schulrat der JWA besteht seitdem aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern. Diese setzen sich aus den vier bestehenden HauslehrerInnen und Prof. Schindhold als administrative Schuldirektorin zusammen. Nach einer beispiellosen Wahlkampagne wurde Keks, der Poltergeist der JWA, zum Zaubereiminister gewählt. Seltsamerweise verschwanden alle Geister der Schule zum Ende des Schuljahres und hinterließen eine geheimnisvolle Warnung vor der Zukunft. 2010/11 Die Schule apparierte in ein Drachenreservat und zusätzlich wurde auch noch eine Acromantula gesichtet. Die Geister der Schule waren mit Ausnahme von Maria noch immer verschwunden. Die Schule wurde in sich immer instabiler: So verschwanden vermehrt Treppen und Türen. Das Schulgelände konnte unter Mithilfe der Schülerschaft schon am nächsten Tag gegen Drachen geschützte werden. Im Laufe des Schuljahres verschwanden allerdings immer wieder Schülergruppen, die mithilfe von gefundenen Türklinken einen Raum betraten, der zwar einen Eingang aber keinen Ausgang hatte. Es konnten alle Personen wieder gefunden werden, aber es bewies einmal mehr, dass Hexen und Magier mit unzureichender Ausbildung besondere Anleitung brauchen. Im Verlauf der Suchaktionen nach den verschwundenen Schülern wurde eine versteckte Grabkammer mit beunruhigendem Inhalt entdeckt. Dieser unheilvolle Inhalt – fragen Sie nicht! – konnte zum Glück kurz darauf endgültig in der nahen Drachenhöhle versenkt und mithilfe des Drachenfeuers zerstört werden. Marias Kräfte waren daraufhin auffallend geschwächt. Prof. Eos, der Geisterkundeprofessor, führte mit den Schülern der Schule ein Ritual durch, mit dessen Hilfe der Bannkreis aufgehoben wird, der die Geister davon abhielt das Schulgelände zu betreten. Unter Mediation des Schulrates konnte wieder eine Einigkeit unter den Schulgeistern hergestellt werden. Bis dahin kostete es uns allerdings eine Menge Schlaf. 2011/12 Die PIMA-Studie stand an. Der Erfolg der JWA-Schülerschaft bei diesem Wissenstest sollte entscheidend die Höhe der nächsten Fördermittel beeinflussen. Die besten Schulen sollten ausgewählt werden, um im Trimagischen Turnier gegeneinander anzutreten. Schon viel zu lange ist die JWA an solchen ehrenvollen Aufgaben gescheitert, entsprechend hoch waren die Ansprüche in diesem Schuljahr an Professoren und Schülerschaft. Dank eines Fehlers der Appariersystematik verschwand die Schule von allen Landkarten und löste für zwei Tage Panik im Ministerium aus. Im Zusammenhang mit einem defekten Zeitumkehrer landete die JWA im späten Mittelalter. Ein bislang einmaliger magischer Vorgang, der noch heute untersucht wird. Die speziellen Umstände (die Inquisition musste verhext werden) führten zu einmaligen Lernerfolgen im Bereich der Geschichte der Zauberei und Muggelkunde. Unter Zuhilfenahme höherer Mächte (die unwissende SchülerInnen ohne Zustimmung des Schulrates involvierten!) konnte der Zeitsprung rückgängig gemacht werden. Dabei starb niemand aus unserer Zeitlinie. Diese „höhere Macht" in Form des Magiers Mitra aus der Vergangenheit kam mit in die Gegenwart und entschwand. Als das Ministerium die Schule wieder entdeckte, wurde das Ergebnis der PIMA-Studie verkündet: Die Qualifikation für das Trimagische Turnier galt als bestanden und die Paracelsus Universität Berlin (PUB) wurde als Gegner ausgelost. Emily Gutkind fiel durch fragwürdige Entscheidungen auf. So wurde enthüllt, dass sie zusammen mit Joseph Hilbrecht einen Dschinn unter ihre Kontrolle bringen wollte. Aber durch den beherzten Einsatz einiger Schüler konnte dieses verhindert werden. Die ehemalige Hauslehrerin für Ravenclaw wurde daraufhin entlassen. Bevor jedoch das Ministerium einschreiten konnte, flohen Hilbrecht und Gutkind. 2012/13 Mehrere grausame Morde wurden in der ganzen Zauberer Gesellschaft verübt, noch bevor das Schuljahr wieder anfing. Immer wurde das „Zeichen der Vier-Elemente" zurückgelassen, ein Zeichen dass Gutkind als magische Tätowierung trägt um ihre thaumaturgische Unausgeglichenheit zu beheben. Der Verdacht fiel also recht früh auf die ehemalige Ravenclaw-Hauslehrerin der JWA. Die Schule apparierte in ein neues Gebiet in dem Thestale leben. Es stellte sich allerdings bald heraus, dass Rotkappen und ein Nachtmahr ebenfalls eine Gefahr darstellten. Von den Thestralen wurde niemand verletzt. Der lang vermisste Friedhof, der vor Jahren vom Schulgelände getrennt war, tauchte wieder auf und wurde erneut an das Schulgelände angebunden. Emily Gutkind ließ Anazcrya Sagaire (Vertrauensschülerin Ravenclaw) entführen und schickte eine lange Liste mit Dingen, die sie als Auslösung forderte. Zum Glück ist niemand darauf eingegangen! Offizieller Beginn des Trimagischen Turniers. Gegner war die Paracelsus Universität Berlin (PUB). Nach den ersten beiden Aufgaben herrschte Gleichstand. In der dritten Aufgabe wurden die JWA-Schüler leider triumphal von den disziplinierten, höflichen und ausgesprochen talentierten Berlinern geschlagen und der Pokal ging, verdientermaßen, an die PUB. Eine vermeintliche Ministeriumshexe befragte einige Schüler und Lehrer zum Magischen Zensus. Bei denjenigen, die die Fragebögen unterschrieben, zeichnete sich Stunden später ein rotes Pentagramm auf der Hand ab. Dem Kleingedruckten im „Zensus"-Vertrag zufolge hatten sie nur noch wenige Stunden zu leben bis Mitra sie holen würde. Es ist unfassbar, wie leichtfertig viele Hexen und Zauberer immer noch mit ihrem eigenen Blut umgehen! Gut dass zeitgleich das Geheimnis um den Toten Baum gelüftet wurde. Dieser gefährliche Baum des JWA Schulgeländes war seit Jahrhunderten verflucht und beherbergte eine alte Waffe, mit der Mitra geschlagen und seinerseits in den Baum geschlossen werden konnte. Seitdem ist der tote Baum nicht mehr tödlich, sondern nur noch sehr unansehnlich und wirft mit Kastanien. Emily Gutkind nutzte die Ablenkung durch den Toten Baum und Mitra, um den Tabu-Mana-Kubus der Huna zu zerstören und mit Hilbrecht und einer Menge Gefolgsleute die Schule zu besetzen. Es folgte eine dramatische Schlacht um die Schule, bei dem der Schüler Ulrich Saiman von einem Nachtmahr getötet wurde. Auch Hilbrecht verlor endlich sein Leben und Emily wurde von der Villa verschluckt. Anazcrya Sagaire wurde festgenommen. Dieses verräterische Subjekt hatte sich Emily angeschlossen, auf ihrer Seite gekämpft und mehrere SchülerInnen als auch Mitglieder des Schulrates schwer verletzt! Der Tabu-Mana-Kubus konnte erfolgreich wieder zusammengesetzt und reaktiviert werden. Zur sicheren Aufbewahrung wurde er von Keks in einer Wand versteckt. 2013/14 Die Villa apparierte nach Nordhessen in ein Naherholungsgebiet für Muggel und nahm das Aussehen der Burg an, auf deren Grundmauern die Villa erbaut wurde. Emily Gutkind wurde in einer Gamotsitzung zu lebenslanger Sicherheitsverwahrung in einem geschlossenen Sanatorium verurteilt. Während der Vernehmung konnte man deutlich ihren mentalen Verfall bezeugen. Die vom Staatsauror Barthendelus angedrohte Schließung der Akademie kann nur durch ein erfolgreich absolviertes „Stabilitätsexamen zur Überprüfung der Existenzberechtigung" abgewendet werden. Die Schule wurde unter Quarantäne gestellt, als sich herausstellte, dass der Geisterkundeprofessor Esprit an einer alten, unheilbaren Form der Drachenpocken verstorben ist, die man eigentlich für ausgestorben hielt. Das Stabilitätsexamen bekam eine noch wichtigere Bedeutung, da am Ende der Geist der Heilerin Zacharias erscheinen sollte, um über den Erfolg der Schüler zu richten und als Belohnung eine Frage zu beantworten. Es wurde schnell klar, dass diese an sich harmlose Simulation von Angriffen mehrere hoch gefährlichen Kreaturen zur leibhaftigen Bedrohung ausgeartet war, denn das Examen wurde im Vorfeld manipuliert. Trotz aller Widrigkeiten gelang es den Schülern dennoch die Aufgabe zu lösen. Der Geist von Felicitas Zacharias wies daraufhin die Lösung für die Drachenpocken. Die Schüler fanden im Verlauf des Schuljahres insgesamt 5 Zauberstäbe, hergestellt aus einem Dachbalken der JWA, als Kern Aurahexenhaar. Sie enthielten Erinnerungen des Gebäudes und diese führten schließlich zur Verantwortlichen all diesen Übels: Die Schülerin Sidonia Bork gestand, die 5 schwarzmagischen Zauberstäbe in der Burg verteilt zu haben. Mit einem durchstach sie sogar das „Herz" der Burg und schädigte die innerste Verteidigung, so dass die mittelalterlichen Drachenpocken ausbrachen. Um die Krankheit wieder einzudämmen, wurde ein alter Zauber gebraucht, der ein Menschenopfer verlangte. Es gab mehrere Freiwillige, unter den Professoren wie unter den Schülern, die sich zum Wohle der gesamten Akademie opfern wollten. Bente Feuergrund wurde schließlich von Maria erwählt. Bente, eine ehemalige Hufflepuffschülerin, hat fortan die Macht über das Gebäude. Die Drachenpocken sind augenblicklich verschwunden und alle infizierten Schüler und Lehrer sind geheilt. Die Quarantäne wurde aufgehoben. Die Schule darf weiterhin bestehen. Kurz danach gab es noch ein paar nicht weiter dramatische Angriffe von Muggeln, die aus unerfindlichen Gründen die Schule sehen konnten. Ein paar Schüler mussten deshalb erstheilerisch versorgt werden.Mittelstufe A = Alle Schüler/innen der 2. + 3. Klasse der Häuser Hufflepuff & Slytherin 2014/15 Das Schuljahr 2014/15 begann schon deshalb recht turbulent, weil Bente das erste Mal die Akademie apparierte. Unser neuer Hausgeist, der das die ganze Schule samt Schulgelände mitnehmen kann, war dementsprechend aufgeregt. Es ging auch prompt etwas schief. Kaum war die Akademie gelandet, fanden sich auf allen Gängen und Fluren Schlingpflanzen. Sie hatten sie in Windeseile durch das gesamte Gemäuer geschlängelt, sogar durch Bentes Herz selbst. Eine höchst alarmierende Erkenntnis. Wir konnten das Unkraut nicht einfach entfernen ohne das Herz und damit unserer Akademie selbst großen Schaden zuzufügen. Ein Unkrautvernichtungsmittel musste gebraut werden. Dann konnten die zwei Wurzelpunkte der riesigen Pflanze gesucht werden um mit einem Zauber die Pflanze aus dem Gemäuer zu ziehen unter Anstrengung möglichst vieler magisch begabter Wesen. Das diese Wurzeln ausgerechnet in einem Nest einer riesigen Acromantula steckte und die andere auf einer Wiese voller Erklinge. Erfreulicherweise konnten einige Schüler und Schülerinnen der JWA ein Stipendium der Wilhelm-Wagner-Universität erringen durch hervorragende akademische Leistungen der Stipendiums-Prüfungen unter der Schirmherrschaft von Justin Enerby.

Hierarchie

Hier wird der aktuelle Aufbau der Johann-Weyer-Akademie gezeigt. Von Jahr zu Jahr sind Abweichungen möglich. Schulrat: Hausleitungen + administrative Schulleitung Administrative Schulleitung: Prof. Josephina Schindhold Schulsprecher: Laurente de Sagaire-Roux (Ravenclaw) Eine Auflistung des kompletten Lehrkörpers der JWA ist unter Schulpersonal zu finden. Zum Posten der Vertrauenslehrer: Die Vertrauenslehrer werden jährlich vom Schulrat in ihrem Amt bestätigt. Zum Posten der Vertrauensschüler: Pro Haus gibt es zwei Vertrauensschüler. Meistens sind dies Oberstufenschüler, die mit ihrer Erfahrung besonders den neuen Schülern unter die Arme greifen und bei der Eingewöhnung helfen. Zudem übernehmen die Vertrauensschüler die Organisation von hausinternen Veranstaltungen und dienen als Sprachrohr und Ansprechpartner der hauseigenen Schülerschaft. Es ist ein Posten, der Verantwortung mit sich bringt. Bewerber melden sich bitte bei der Schulleitung.

Hufflepuff1_Huff

Hausleitung: Prof. Sylvia Rosenzweig Vertrauenslehrer: Prof. Gudrun Sinnebild Trollbinder Vertrauensschüler: Jonas von Kirchhoff, Cien Rakesh Hausgeist: Henriette

Gryffindor1_Gryff

Hausleitung: Prof. Fianna McCoud Vertrauenslehrer: Prof. Dorothee Mandelkern Vertrauensschüler: Judy Jefford, Brindusa Sangescu Hausgeist: Der Graf

Ravenclaw1_Rav

Hausleitung: Prof. Tylee Cosmo Vertrauenslehrer: Prof.  Friederich Schnirkelborn Vertrauensschüler: Bernadette Kurz, Katharina Suppengrün Hausgeist: Die weiße Lady

Slytherin1_Sly

Hausleitung: Prof. Raza Las Vertrauenslehrer: Prof. Althea von Avicienna Vertrauensschüler: Lioba von Lumren Caras, Ludwig Rabenkron Hausgeist: Keks der Poltergeist

Einteilung der Schüler

Unsere Schüler werden in verschiedene Gruppe unterteilt, je nachdem in welcher Klassenstufe sie sich befinden.
  • Unterstufe = Alle Schüler/innen der 1. Klasse
  • Mittelstufe = Alle Schüler/innen der 2. + 3. Klasse
  • Oberstufe A = Alle Schüler/innen der 4. bis 7. Klasse der Häuser Hufflepuff & Ravenclaw
  • Oberstufe B = Alle Schüler/innen der 4. bis 7. Klasse der Häuser Gryffindor & Slytherin
Die Mitglieder einer Gruppe besuchen immer gemeinsam einen Unterricht. Die Unterrichtsinhalte werden dem Erfahrungsgrad der Gruppen angepasst.

Unterrichtsfächer

Die Johann-Weyer-Akademie ist ein Institut für Erwachsenenbildung. Es gibt Pflichtfächer und Freigegenstände. Die Schülerschaft ist gehalten, sich auch selbstständig um die Anpassung des individuellen Unterrichtsplans zu bemühen, ganz nach den individuellen Zielsetzungen und Förderbedarfen. Es ist auch möglich, Privatunterricht in kleinen Lerngruppen oder Einzelstunden zu erhalten. Sprechen Sie bitte die Schulleitung an. Die Schulgebühr erhöht sich entsprechend. Folgende Unterrichte wurden bisher an der Johann-Weyer-Akademie angeboten:
  • Alchemie
  • Alte Runen
  • Arithmantik
  • Artefaktkunde
  • Astronomie
  • Berufswunsch Auror
  • Buchkunde
  • Drachenkunde
  • Drachenschrift
  • Duellierclub
  • Einführung in hochenegetische Magietheorie
  • Ethik der Zauberei
  • Geisterkunde
  • Geschichte der Zauberei
  • Hieroglyphenkunde
  • Kräuterkunde
  • Kryptologie
  • Magie fremder Völker
  • Muggelkunde
  • Pflege magischer Geschöpfe
  • Quidditch
  • Runenmagie
  • Schulchor
  • Verführungskunst
  • Verteidigung gegen die Dunklen Künste
  • Verwandlung
  • Wahrsagen
  • Zauberkunde
  • Zauberkunst
  • Zaubertränke
  • Zauberstabkunde

 Schulregeln

  • Ein Schüler gilt als abwesend, wenn er nicht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und in der richtigen Kleidung erscheint.
  • Das Tragen der Schuluniform ist während der Unterrichtseinheiten Pflicht.
  • Kleine Briefe werden ausschließlich mit ortsüblichen Fledermäusen versendet. Größere Briefe und Pakete mit Pelikanen. Die Leerzeiten für den Fledermaus- & Pelikanpostdienst sind an der Poststation zu erfahren, befindlich im Foyer der Akademie.
  • Während der Dämmerzeiten ist das Besenfliegen auf dem Außengelände aufgrund des Postverkehrs nicht gestattet.
  • Das Fliegen im Gebäude ist verboten!
  • Ab 24:00 Uhr dürfen sich die Schüler nur in Begleitung von Lehrern oder mit schriftlicher Erlaubnis der Schulleitung auf dem Gelände und in den Gängen aufzuhalten.
  • Verschwundene Türen sind kein Grund zur Panik. Sie tauchen meist irgendwann wieder auf oder erscheinen an einem anderen Ort.
  • Das Zaubern in den Gängen ist nur unter Aufsicht durch den Lehrkörper erlaubt.
  • Das Mitbringen magischer Artefakte jeglicher Art bedarf der Genehmigung der Schulleitung.
  • Handgreifliche Auseinandersetzungen sind mit oder ohne Zauberstab nicht gestattet.
  • Das Rennen mit gezücktem Zauberstab ist verboten!
  • Magische Geschöpfe als Haustiere bedürfen einer Untersuchung zur Ungefährlichkeit und müssen durch die Schulleitung genehmigt werden.
  • Die Hauselfen unterstehen der Anordnung der Schulleitung.
  • Hauselfen dürfen nicht zu persönlichen Dienstleistungen herangezogen werden.
  • Verboten sind: fangzähnige Frisbees, hüpfende Giftflaschen, heulende Jojos, schreiende Schachfiguren, aufdringliche Haustiere, beißende Bücher, Stinkbomben, würgende Schale und Krawatten, fesselnde Handschellen, Langziehohren, Taschendämone, zischende Säuredrops, sich selbst vorlesende Bücher, selbstapparierende Gegenstände aller Art, Tarnumhänge, Zeitumkehrer, selbstkorrigierende Federkiele, Zimmerflugbesen, Kotzpastillen, Nasch- und Schwänz-leckereien, sowie Liebestränke.
  • Das Einnehmen von Zaubertränken vor Prüfungen oder Wettbewerben ist verboten.
  • Bombarda ist kein geeigneter Spruch um Türen zu öffnen!
  • Die Lumoszauber des Hauses werden grundsätzlich nicht mit Aguamenti gelöscht.
  • Schwebezauber dürfen unter keinen Umständen auf Nahrungsmittel oder Küchenutensilien angewendet werden.
  • Der Hausmeister ist eine Respektsperson!
  • Das Bibliotheksinventar darf den Raum nicht verlassen. Alle Arbeiten mit den Büchern müssen dort erfolgen. Essen und trinken ist hierbei strengstens untersagt.
  • Die Bibliothek darf jederzeit (außerhalb der Nachtruhe) betreten werden. Lerngruppen und andere Schüler dürfen dabei nicht gestört werden. Für die Verbotene Abteilung der Bibliothek gelten eigene Regeln.
  • Experimentelle Zaubertrankbrauerei in den Gemeinschaftsräumen ist zu unterlassen.
  • Die Schulleitung darf alle ihr geeignet erscheinenden Maßnahmen ergreifen, um den geordneten Schulbetrieb sicher zu stellen